Hormonelle Kontrazeption - Frauenaerztin Dr. med Zittier, Frauenarztpraxis Erkrath Hochdahl,

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Hormonelle Kontrazeption

Prax.Leistung. > Empfängnisverhütung

Empfägnisverhütung



Bevor Sie sich für eine Verhütungmethode entscheiden, sollten Sie sich über verschiedene Verhütungsmethoden informieren und die

richtige für sich aussuchen.

Wir beraten Sie über alle Methoden von der natürlichen Familienplanung, über verschiedenen Pillentypen,

Spiralen, Hormonstäbchen, Verhütungsring bis hin zur Sterilisation.

Die Verhütung ist fast ausschließlich eine privatkostenmäßig zu tragende Angelegenheit. Wenden Sie sich bitte an uns, um die aktuellen Gebühren zu erfahren.



HORMONELLE KONTRAZEPTION


Orale Kontrazeption sog. "Pille"        

Die Antibabypille ist das in Deutschland beliebteste und am häufigsten verwendete Verhütungsmittel. Die meisten Präparate sind heute Mikropillen, sie bestehen aus einem Östrogen (Ethinylöstradiol) und einem Gestagen.       

Wie wirkt die Pille?

Sie täuscht dem Körper eine Schwangerschaft vor.

Der weibliche Körper stellt selbst die beiden Hormone Östrogen und Gestagen her. Geringe Mengen an Östrogen fördern die Eireifung und den Eisprung und damit die Empfängnisbereitschaft. Ist eine Frau schwanger, dann produziert der Körper viel zu viele Östrogene, die die Eireifung verhindern. Der Embryo kann so in aller Ruhe heranwachsen. Die Gestagene schützen diesen zusätzlich; zu viele Gestagene verdicken den Schleim im Muttermund und machen damit den Weg zur Gebärmutter für Spermien und Eizellen unpassierbar. Die Pille macht sich diese Effekte zunutze. Mit ihr nimmt die Frau einen Überschuss an Östrogen und Gestagen zu sich. Die Pille täuscht dem Körper damit eine Schwangerschaft vor - jeden Monat 21 Tage lang. Wenn dieser dann in der Pillenpause keine Hormone bekommt, kann er den festen Gebärmutterschleim nicht halten. Nur deshalb setzt die Blutung ein. Fachleute nennen das "Pseudomenstruation", und die ist historisch bedingt. Denn die Entwickler der Pille vermuteten, dass die Frauen ein Verhütungsmittel, das keine oder nur seltene Blutungen auslöst, als unnatürlich empfänden. Also ahmten sie durch die siebentägige Pillenpause die Natur nach, nicht länger. Danach muss der Weg zur Gebärmutter wieder versperrt werden. Sonst nimmt eine befruchtete Eizelle dort wirklich ihren Platz ein. Bis zum 20. Geburtstag werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.


Die Antibabypille ist das in Deutschland beliebteste und am häufigsten verwendete Verhütungsmittel. Die meisten Präparate sind heute Mikropillen, sie bestehen aus einem Östrogen (Ethinylöstradiol) und einem Gestagen.       


Wie wirkt die Pille?


Sie täuscht dem Körper eine Schwangerschaft vor.


Der weibliche Körper stellt selbst die beiden Hormone Östrogen und Gestagen her. Geringe Mengen an Östrogen fördern die Eireifung und den Eisprung und damit die Empfängnisbereitschaft. Ist eine Frau schwanger, dann produziert der Körper viel zu viele Östrogene, die die Eireifung verhindern. Der Embryo kann so in aller Ruhe heranwachsen. Die Gestagene schützen diesen zusätzlich; zu viele Gestagene verdicken den Schleim im Muttermund und machen damit den Weg zur Gebärmutter für Spermien und Eizellen unpassierbar. Die Pille macht sich diese Effekte zunutze. Mit ihr nimmt die Frau einen Überschuss an Östrogen und Gestagen zu sich. Die Pille täuscht dem Körper damit eine Schwangerschaft vor - jeden Monat 21 Tage lang. Wenn dieser dann in der Pillenpause keine Hormone bekommt, kann er den festen Gebärmutterschleim nicht halten. Nur deshalb setzt die Blutung ein. Fachleute nennen das "Pseudomenstruation", und die ist historisch bedingt. Denn die Entwickler der Pille vermuteten, dass die Frauen ein Verhütungsmittel, das keine oder nur seltene Blutungen auslöst, als unnatürlich empfänden. Also ahmten sie durch die siebentägige Pillenpause die Natur nach, nicht länger. Danach muss der Weg zur Gebärmutter wieder versperrt werden. Sonst nimmt eine befruchtete Eizelle dort wirklich ihren Platz ein. Bis zum 20. Geburtstag werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.



Pille

Minipillen                                                


Minipillen enthalten als Pillenbestandteil nur ein Gestagen in einer Dosierung, die niedriger ist als die, die man benötigt, um den Eisprung zu verhindern. Sie greifen meist nicht in die Eireifung ein, und es findet in der Regel ein Eisprung statt. Minipillen wirken vor allem durch Veränderungen des Schleimpfropfes am Gebärmutterhals. Die Spermien werden daran gehindert, in die Gebärmutter bzw. in den Eileiter zu gelangen. Zusätzlich beeinträchtigen sie den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, so dass selbst eine möglicherweise befruchtete Eizelle sich nicht einnisten könnte.


Die Minipille muss auf die Stunde genau eingenommen werden und bietet selbst dann nicht den gleichen hohen Empfängnisschutz wie die gewöhnliche Pille (Mikropille). Sie wird daher vor allem Frauen verschrieben, die eine Mikropille nicht anwenden können, weil z. B. Gegenanzeigen bestehen. Besonders geeignet ist die Minipille für Frauen in der Stillzeit, da die Milchmenge und die Milchzusammensetzung nicht beeinträchtigt werden und das Gestagen nur in sehr geringen Mengen mit der Muttermilch auf den Säugling übergeht.


Pillen Pillen

Vaginalring / "Nuva Ring" und   Circlet Ring                     


Der Verhütungsring oder (sachlich inkorrekt) auch Vaginalring genannt, ist ein Verhütungsmittel, welches mit Hormonen den Eisprung verhindert. Der Ring aus Kunststoff wird in die Vagina eingeführt und nach drei Wochen wieder entfernt. In den folgenden sieben Tagen ohne Ring setzt eine menstruationsähnliche Blutung ein.



Er enthält Etonogestrel und Ethinylestradiol. Aufname der Hormone über die Scheidenwand.


Die Kosten für den Ring werden von den gesetzlichen Krankenkassen bis zum 20. Geburtstag übernommen.

Weitere Infos erhalten Sie zum Beispiel über diese Homepage     www.nuvaring.de



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Hormonpflaster/   "EVRA"


Evra® gibt über die Haut 7 Tage lang Hormone zur Schwangerschaftsverhütung an den Blutkreislauf ab. Es umgeht daher Magen und Darm. Die Wirkstoffaufnahme wird deshalb nicht durch Durchfall oder Erbrechen beeinträchtigt. Es wird 3 Wochen hintereinander für jeweils 7 Tage geklebt, die vierte Woche ist pflasterfrei.


Wie sieht Evra® aus?


Evra® ist ein dünnes, beigefarbenes 4,5 x 4,5 cm großes viereckiges Pflaster.

Das Pflaster ist verschreibungspflichtig, bis zum 20. Geburtstag werden die Kosten übernommen.

Weitere Infos erhalten Sie über diese Homepage www.evrapflaster.de


Verhütungsstäbchen  Implanon                      


Mit dem Hormonimplantat hat eine Frau bis zu drei Jahren keinen Verhütungsstress mehr.


Diese Methode gehört zu den sog. östrogenfreien Verhütungsmethoden. Das Stäbchen setzt ausschließlich ein Gestagen (Gelbkörperhormon) frei. Das Hormon wird kontinuierlich an den Körper abgegeben und wirkt dreifach: Der Eisprung wird unterdrückt, der Schleim im Gebärmutterhals verdickt, so dass Spermien nur schwer oder gar nicht durchkommen und die Gebärmutterschleimhaut wird verändert, so dass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten könnte.

Anwendung
Das ca. 4 cm lange Kunststoffstäbchen wird vom Arzt unter örtlicher Betäubung auf der Innenseite des Oberarms direkt unter die Haut geschoben. Es sollte zwischen dem ersten und fünften Zyklustag eingelegt werden und bietet dann bis zu drei Jahre sicheren Empfängnisschutz.


Anwendung

Das ca. 4 cm lange Kunststoffstäbchen wird vom Arzt unter örtlicher Betäubung auf der Innenseite des Oberarms direkt unter die Haut geschoben. Es sollte zwischen dem ersten und fünften Zyklustag eingelegt werden und bietet dann bis zu drei Jahre sicheren Empfängnisschutz.


Die 3-Monats-Spritze: das Depot im Körper             


Drei Monate lang nicht an Verhütung denken – die 3-Monats-Spritze hat sicherlich Vorteile, stellt aber auch eine hohe Hormonbelastung für den Körper dar.


Die Spritze enthält ein Gestagen, das als Depot im Körper drei Monate wirkt. Sie verhindert den Eisprung und verändert die Gebärmutterschleimhaut. Sie verdickt außerdem den Schleim im Gebärmutterhals, so dass ein Durchkommen für die Spermien sehr schwer wird.


Anwendung:

Gestagen wird gespritzt und reichert sich im Muskel an. Aus diesem Hormondepot werden über drei Monate die Hormone an den Blutkreislauf abgegeben.


Verabreichung alle drei Monate durch den Arzt.



rt.


Die Pille ist die häufig verwendete Methode  der Verhütung bei jungen Frauen.

Oft stellt sich die Frage nach Alternativ Methoden da die regelmäßige Einnahme der Pille

oft als Nachteil gesehen wird.

Da stört es, wenn man täglich, wöchentlich, monatlich oder im 3-Monats-Rhythmus an die

Verhütung denken muss.

Und tatsächlich vergisst fast jede dritte Frau in drei Monaten wenigstens einmal die Pille einzunehmen.

Während der Antibiotika Einnahme ist eine Wechselwirkung mit der Pille und damit Verhütungsschutz

beeinträchtigt. Auch bei Magen-Darm-Infektionen mit Erbrechen und Durchfall haben viele Frauen

Angst dass Sicherheit der Pille beeinträchtigt ist bzw. Verhütungsschutz nicht gegeben ist.


2) Welche Vorteile hat die neue Spirale?


Einmal legen - drei Jahre den Kopf frei haben. Die neue Spirale Jaydess ist eine neue Verhütungsmethode speziell für die junge Frau, die noch keine Kinder geboren hat.

Jaydess ist eine Langzeitverhütung für drei Jahre, die schonend und (fast immer) schmerzfrei

in die Gebärmutter eingelegt wird und dort nur örtlich und zielgenau ihre Wirkung entfaltet.

In der Zeit der Ausbildung oder des Studiums und in der Zeit, wo man erste Berufserfahrungen

sammeln und noch viel reisen will, ändern sich die Lebensumstände öfters und kurzfristig.

Jaydess ist also ideal für junge Frauen, die größtmögliche Sicherheit und Unabhängigkeit suchen

keine Östrogene oder sonstigen chemischen Stoffe einnehmen möchten gesundheitsbewusst sind und ihren natürlichen Zyklus behalten wollen keine Verminderung ihrer Libido (sexuelle Lust) oder Stimmung durch Hormone wollen


3) Wie entfaltet die Jaydess ihre kontrazeptive Wirkung?


Der Gebärmutterhalsschleim wird so verändert, dass Spermien (die männlichen Samenzellen) daran

gehindert werden, in die Gebärmutter aufzusteigen. Es handelt sich also nicht um eine Abtreibungs-methode. Über den gleichen Mechanismus wird auch verhindert, dass Scheidenbakterien in die Gebärmutter eindringen, so dass Gebärmutter- und Eileiter-Entzündungen seltener sind.

Gleichzeitig wird die Gebärmutterschleimhaut weniger hoch aufgebaut, so dass einerseits die

Eizelle sich dort nicht einnisten kann und andererseits Regelblutungen und Beschwerden leichter

werden. Die Sicherheit ist deshalb so gut, weil die Wirksamkeit dieser Verhütung nicht durch Durchfall oder Erbrechen, Medikamente, Einnahme - Anwendungsfehler beeinträchtigt werden kann.

Durch einen Silberring und eine Bariumbeschichtung ist die korrekte Lage von Jaydess

jederzeit durch Ultraschall oder Röntgen zu überprüfen. Weil der Eisprung nicht beeinträchtigt wird, kann man nach ihrer Entfernung, was auch jederzeit  früher möglich ist, gleich schwanger werden.

Die Fertilität (Fruchtbarkeit) wird durch Jaydess nicht beeinträchtigt.

Von den Frauen, welche Jaydess im Rahmen der Zulassungsstudien testeten, gaben 87% an,

dass sie weiter bei dieser Verhütungsmethode bleiben wollten, weil sie so angenehm und

problemlos ist. Die eventuellen möglichen Nebenwirkungen lt. Fachinfo werden im Gespräch erleutert.


© 2011-2018 Dipl.-Ing. D. Zittier
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